Mood-Bild für die Praxis für Oralchirurgie von Dr. Annette Felderhoff-Fischer in München

„Essen genießen, herzhaft lachen“

Lebensqualität

„In Gesellschaft unbeschwert das Essen genießen, herzlich lachen, wieder schmecken können“

Zahnimplantate geben Ästhetik, Phonetik und Kaufunktion sicher zurück, vermeiden einen herausnehmbaren Zahnersatz und sorgen für eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Fehlende Zähne werden heute durch Zahnimplantate zuverlässig und sicher ersetzt. Man kann sich Implantate als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die in den Kieferknochen schonend inseriert werden.

Schutz der natürlichen Zähne, Schutz vor Fehlfunktionen

Die natürlichen Zähne, die die Zahnlücke begrenzen, werden geschont, ein Beschleifen, wie es für die Aufnahme einer Brücke notwendig wäre, wird verhindert und gesunde Zahnsubstanz geschont.

Implantate gewähren darüber hinaus eine Abstützung der natürlichen Zähne und verhindern eine Kippung der Nachbarzähne bzw. ein Herauswachen (Elongation) der gegenüberliegenden Zähne. Somit sorgen sie für einen sicheren Biss und eine gleichmäßige Verteilung der Kaukräfte. Das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur werden entlastet und Fehlfunktionen vermieden.

Erhalt des Kieferknochens

Ein weiterer Vorteil ist, dass Implantate durch die Verbindung mit dem Kieferknochen diesen gleichzeitig auch erhalten. Der Kieferknochen ist ein sogenannter Funktionsknochen. Erhält er keine physiologische Belastung, wie z.B. durch Kaubelastung eines Zahnes, baut er sich ab. Dies führt beim Verlust mehrerer Zähne zur Veränderungen der Gesichtskonturen und zu funktionellen und ästhetischen Beeinträchtigungen. Durch Implantate kann dies vermieden werden.

Feste Zähne

Durch das schonende navigierte Einsetzen von Implantaten können selbst bei vollkommener Zahnlosigkeit feste Zähne verankert werden. Der Gaumen wird nicht mehr von Prothesenkunststoff bedeckt. Ein unbeschwertes, sicheres Essen und der natürliche Geschmack der Speisen kehren zurück.

Zeitlicher Behandlungsablauf

Früher wurden alle Implantationen nach einem einheitlichen Zeitmuster vorgenommen. Dies sah nach der Zahnentfernung eine dreimonatige Ausheilungszeit des Knochens und der Weichgewebe vor und nach der Implanatinsertion nochmals eine dreimonatige Zeit für Osseointegration (Verbund des Knochens mit dem Implantat).

Durch Weiterentwicklungen in der Implantologie, wie z.B. die Veränderungen der Implantatoberflächen und des Implantatdesigns können heute Implantate in vielen Fällen sofort nach der Zahnextraktion eingesetzt werden (Sofortimplantation), oder nach dem Einsetzen direkt belastet werden (Sofortbelastung).

Sofortimplantation

Wird das Implantat in der selben Sitzung mit der Zahnentfernung vorgenommen spricht man von einer Sofortimplantation. Unser Körper hat das Potential die nach einer Zahnentfernung entstehende Knochenwunde schnell und gut auszuheilen. Diese Fähigkeit nutzt man mit einer Sofortimplantation aus.

Diese beiden modernen Behandlungskonzepte sind hervorragend wissenschaftlich dokumentiert und werden von uns angewendet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Diese sind z.B. die Knochenqualität am Implantationsort, der Verlauf der Lachlinie, der Zustand der Parodontien, dem Patientenwunsch uvm. In einem ausführlichen Ersttermin können wir im konkreten Fall den zeitlichen Ablauf anhand unserer Diagnostik festlegen.

Der schwedische Forscher Per Ingvar Branemark fand in seinen Forschungen in den 50er Jahren heraus, dass sich Titan mit Knochen verbindet, was in der Fachsprache osseointegriert genannt wird. Er prägte die Implantologie wie kein anderer und wurde für diese Entwicklung für den Nobelpreis vorgeschlagen.

Material, Verträglichkeit

Die in der heutigen Zeit verwendeten Implantate sind entweder aus Titan oder Zirkon, wobei zahlenmäßig die Anwendung der Titanimplantate deutlich überwiegt.

Titan verhält sich im Körper neutral (bioinert) und geht mit dem Knochen einen funktionellen Verbund ein, was in der Fachsprache osseointegriert genannt wird. Es findet darüber hinaus Anwendung in der Knie- und Hüftchirurgie, als auch in der Traumatologie, aufgrund der hervorragenden Materialeigenschaften. Neben der hervorragenden Gewebeverträglichkeit zeichnet sich Titan durch geringes Gewicht und eine extreme Festigkeit aus.

Titan löst keine Abstoßungsreaktionen aus, allergische Fremdreaktionen sind derzeit nicht bekannt.

Es ist das in der Implantologie am besten wissenschaftlich dokumentierte Material.

Material, Vielfalt der Implantate in Design und Oberflächenbeschaffenheit

In den letzten 50 Jahren gab es eine Vielzahl von Implantatformen. Durchgesetzt hat sich ein klassisches Schraubendesign.

Die Weiterentwicklungen seit den 90er Jahren haben durch eine veränderte Geometrie und eine veränderte Oberfläche des Implantates dazu geführt, dass Implantate einiger Hersteller eine höhere Primärstabilität erzielen können und schneller einwachsen, bzw. bei ausreichender Stabilität sofort belastet werden können. Diese Entwicklungen führten zu den heute bekannten Konzepten wie

„Neue Zähne an einem Tag“, „Neue feste Zähne in einer Sitzung“,, all-on-four™“ Konzept uvm, Sofortimplantation, Sofortbelastung

Gut zu wissen

Heute gibt es weltweit über 500 Zahnimplantathersteller. Die Systeme sind untereinander nicht kompatibel oder genormt. D.h. sie verfügen über unterschiedlichste Aufbauteile und Schraubenzieher. Wir raten zur Ausstellung eines Implantatausweises. Haben Sie schon Zahnimplantate und noch keinen Ausweis? Dann können sie diesen bei der Praxis beantragen, die die Behandlung vorgenommen hat.

Bei uns finden ausschließlich Zahnimplantate renommierter Hersteller Anwendung, die über entsprechende wissenschaftliche Dokumentationen und Zulassungen verfügen. Es besteht auf das Material eine lebenslange Garantie und die Verfügbarkeit von zusätzlichen Materialien ist somit gewährleistet. Selbstverständlich erhalten Sie nach der Implantation einen Implantatausweis zur Dokumentation.