Mood-Bild für die Praxis für Oralchirurgie von Dr. Annette Felderhoff-Fischer in München 3
Blick auf das Haus der Praxis für Oralchirurgie von Dr. Annette Felderhoff-Fischer in München

Durch die präzise Planung von Implantaten am Computer und die Übertragung der Positionen mittels einer Schablone auf den Patienten (digitale navigierte Implantologie), kann in vielen Fällen ein Knochenaufbau vermieden oder deutlich minimalisiert werden.

In ausgesuchten Fällen kann dieser notwendig sein, um den Implantaten langfristig eine stabile Basis zu geben. Doch auch hier finden schonende Verfahren Anwendung. Meist können die Implantate in derselben Sitzung wie der Knochenaufbau eingebracht werden, lange Einheilzeiten entfallen oder sind deutlich minimiert. Durch unsere 3 D Planung anhand des DVT (Digitale Volumentomographie) können wir exakt das vorhandene Knochenangebot ausmessen und den Umfang des notwendigen Aufbaus ausmessen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einen dreidimensional gefrästen Knochenblock, der speziell für Sie anhand der 3 D Aufnahme gefertigt wird, einzusetzen. Wir beraten Sie gerne individuell hinsichtlich der Möglichkeiten des Eigenknochenaufbaus oder bezüglich Knochenersatzmaterialen.

Sinuslift

Einen Sinuslift nennt man die Verbreiterung des Kieferknochens im Oberkieferseitenzahnbereich in Richtung Kieferhöhle (Sinus maxillaris). Der Boden der Kieferhöhle ist mit einer Membran ausgekleidet, ähnlich der Haut im Inneren einer Eischale. Diese Haut kann man schonend anheben und Knochen einbringen. Ein lang bewährtes etabliertes Verfahren. Man unterscheidet dabei zwei Methoden, den internen Sinuslift, der von der Mundhöhle aus durch die Implantatbettaufbereitung vorgenommen wird, und einen externen Sinuslift, wo der Zugang von der Seite gelegt wird.

Navigierter interner Sinuslift

Im Zuge der navigierten Implantation haben wir 2005 eine Technik und die dazugehörigen Instrumente entwickelt, um einen internen Sinuslift durch eine Operationsschablone durchführen zu können. Das schonenste Verfahren eines Knochenaufbaus, welches bei guten Schleimhautverhältnissen sogar ohne Aufschneiden der Gingiva (des Zahnfleisches) erfolgen kann.